Allgemeines

Ein Queue (sprich ) ist ein Stock mit dem Mann und Frau Billard spielt. Manche Menschen sammeln diese Dinger auch und fotografieren sie und veröffentlichen diese Bilder im Internet. Manche Menschen verwenden sie auch zu etwas anderem...

Ein Queue unterteilt man in unterschiedliche Bereiche – zu nennen wären da

  1. Butt (Endkappe, „Hinterteil“)

  2. Handlebar (Griffstück)

  3. Forearm (engl. Unterarm)

  4. Joint (Schraubverbindung, engl. Gelenk)

  5. Shaft (Vorderteil)

  6. Ferrule (Hülse, Ferrule)

  7. Tipp (Pomeranze bzw. Leder)

Es gibt einteilige Queues (sog. Hausqueues), zwei-, drei-, vier- oder auch mehrteilige Queues (das sind die die zu etwas anderem verwendet worden sind).

Die zweiteiligen Queues sind am häufigsten zu finden - man schraubt sie in der Mitte auseinander und kann Sie so in eine relativ leicht zu transportierende Tasche packen. Mit den drei- oder vierteiligen Queues können Sie das natürlich auch machen... ;-)

... bei den einteiligen Queues ist das schwieriger – am besten auf dem Fahrrad transportieren und während der Fahrt in die Speichen stecken, dann erledigt sich das mit dem „einteilig“... ;-)

(...)

Schauen Sie sich einfach mal die Bilder an...



Butt (Endkappe, "Hinterteil")

nach oben

under construction



















Handlebar (Griffstück)

nach oben

under construction



















Forearm (engl. Unterarm)

nach oben

under construction



















Joint (Schraubverbindung, engl. Gelenk)

nach oben

under construction



















Shaft (Vorderteil)

nach oben Ferrule

Vorderteile für Pool- bzw. Karambol-Queues werden in der Regel aus Berg-Ahorn (Rock-Maple) gefertigt, Vorderteile für Snooker-Queues aus Esche (Ausnahmen bestätigen die Regel). In der Mehrzahl der Fälle verwenden Hersteller den natürlichen Rohstoff Holz „as is“. Seit einigen Jahren werden auch Vorderteile aus (quer- bzw. sternförmig) laminierten Rohlingen gefertig. Dieses Verfahren hat den Vorteil, dass sich die Endprodukte nicht wesentlich in der Qualität unterscheiden. Bei dem Naturprodukt ist das nicht unbedingt gegeben, mal sind die Jahresringe weiter auseinander, mal enger beisammen, mal ist das Holz schief gewachsen... je nachdem erkennt man die Qualität erst nach ein paar Jahren, oder auch nach kurzer Zeit, wenn man das Queue im Auto liegen gelassen hat und es sich (oder auch nicht) verzogen hat...

Mögliche Verbindungen:

Holz in Holz-Verschraubung
Metall in Holz-Verschraubung
Metall in Metall-Verschraubung

Im Bild links sehen ein Vorderteil, bzw. das was davon übrig geblieben ist. Lassen Sie niemals Ihre Queue-Tasche unbeaufsichtigt in einer Duplex-Garage stehen - sonst kommt noch ein Nachbar, drückt auf den Knopf und schon ist es passiert. In diesem Fall wurden aus zwei zweiteiligen Queues, zwei mehrteilige Queues... ;-)

Ferrule (Hülse, Ferrule)

nach oben Ferrule

Ferrulen werden aus Kunststoff, Metall, Horn oder Mammut-Elfenbein gefertigt. Die billigste und schlechteste Variante sind Plastik-Hülsen, die auf das Holz gepresst werden. Besser ist es, wenn die Ferrule geklebt wird, bzw. geklebt und geschraubt. Hierbei werden i.d.R. Ferrulen aus einer Gewebe-Kunstharz-Mischung verwendet.

Tipp (Pomeranze bzw. Leder)

nach oben Leder

Leder sind entweder naturbelassen, aus Lederresten gepresst oder aus Lederschichten geklebt. Von links nach rechts: Water-Buffalo (sehr hart), Le Pro (medium), Triumph (medium-hart), Triangle (hart). Die beiden Ledern auf der rechten Seite sind auf „Fibre Pads“ geklebt. Dadurch soll vermieden werden, dass die Ferrule beschädigt wird, wenn das Leder ein gewisse Mindest-Stärke unterschreitet und man bei einem Stoß „abkickst“.

Für Break-Jump-Queues bieten Hersteller auch „Kunststoff-Leder“ an - das ist dann eine mehr oder weniger dicke Plasik-Scheibe mit einer Rundung.

„Some people don't like High-Towers!“ ;-)